Jaeger-LeCoultre bei The Hour Glass

Jaeger-LeCoultre hat kürzlich in Brisbane in der zweifellos führenden Uhrenboutique der Stadt, The Hour Glass, ein neues Zuhause gefunden. Um den Neuzugang zu feiern, konnte The Hour Glass seinen Kunden die Gelegenheit geben, die Neuheiten von Jaeger-LeCoultre 2013 anzusehen. Kein Wunder, dass alle, die diese außergewöhnlichen Uhren sahen, äußerst beeindruckt waren. Wir glauben, dass The Hour Glass Brisbane eine der besten Boutiquen Australiens ist, und freuen uns über die Aufnahme einer der weltbesten Uhrenmanufakturen in Jaeger-LeCoultre.

2013 ist ein besonderes Jahr für Jaeger-LeCoultre. Es markiert das 180-jährige Jubiläum der Grand Maison. Die Jubiläumskollektion, die an das Jubiläum erinnert, ist dem Gründer Antoine LeCoultre gewidmet und enthält treffend einige der beeindruckendsten Kreationen von Jaeger-LeCoultre. Die drei Uhren, aus denen die Kollektion besteht, zeigen die Priorität von Jaeger-LeCoultre auf kontinuierliche technische Weiterentwicklung, während sie die lange und reiche Geschichte der Manufaktur der Marke nahtlos verkörpern und widerspiegeln. Während wir die Krone der Kollektion, die Master Grande Tradition Gyrotourbillon 3 Jubilee, nicht sehen konnten, haben wir uns dennoch in die beiden anderen Mitglieder der Jubilee-Kollektion verliebt. In Teil eins der Neuheiten 2013 werfen wir einen Blick auf die Master Grande Tradition Tourbillon Cylindrique à Quantième Perpétuel Jubilee sowie auf eine weitere Neuheit für Jaeger-Coultre im Jahr 2013 (außerhalb der Jubiläumskollektion), die neueste Duomètre à Chronographe.

Master Grande Tradition Tourbillon Cylindrique à Quantième Perpétuel Jubilee

Bei dieser Uhr hat Jaeger-LeCoultre die Kombination aus ewigem Kalender, Mondphase und Tourbillon perfekt ausgeführt, die in ihrem neuen extraweißen Platingehäuse sitzt. Das Design ist sicher vom 19. Jahrhundert inspiriert und erinnert bewusst besonders an die Taschenuhren mit ewigem Kalender aus dieser Zeit. Das Kalenderlayout ist klassisch und gut ablesbar, ebenso wie die Minuten und Stunden dank der neuen „Dauphine“-Zeiger. Diese Uhr ist sehr und erfreulich traditionell, doch bei näherer Betrachtung zeigt sich die Präsenz von Jaeger-LeCoultres stets beeindruckenden modernen technischen Fortschritten und mit ihnen das Schmieden einer neuen Geschichte.

Dieses Modell kombiniert erstmals ein fliegendes Tourbillon mit einer zylindrischen Unruhspirale. Wie man sieht, gibt es viele beeindruckende Eigenschaften in diesem Modell. Das Tourbillon muss jedoch sicherlich die Liste anführen. Wenn man die Uhr in der Hand hält, ist das Tourbillon geradezu bezaubernd. Tourbillons im Allgemeinen liefern jedem Uhrenliebhaber mit Herzschlag einen gewissen Nervenkitzel. Dieses Tourbillon ist jedoch etwas ganz Besonderes. Die zylindrische Feder verleiht sowohl dem Käfig als auch dem gesamten Fenster eine unglaubliche und absorbierende Tiefe. Es ist gefährlich leicht, die Zeit aus den Augen zu verlieren, während man in den schwebenden Titankäfig starrt, während die raffiniert abgedunkelte Spiralfeder darin pulsiert. Die Schönheit dieser Kombination dient auch dazu, das höchstmögliche Maß an Genauigkeit und Präzision zu erreichen, eine Aufgabe, die bei Jaeger-LeCoultre seit jeher betont wird.

Das Uhrwerk im Innern der Master Grande Tradition Tourbillon Cylindrique à Quantième Perpétuel Jubilee ist das neue Kaliber 985 mit automatischem Aufzug. Der Rotor aus 22 Karat Roségold ist mit einer Reproduktion der Medaille versehen, die Jaeger-LeCoultre 1889 auf der Pariser Weltausstellung verliehen wurde. Er wurde für „den Einsatz modernster Ausrüstung und die tadellose Fertigung seiner komplizierten Kaliber, Chronographen und Repetitionen“ verliehen. Über einhundert Jahre später gilt das Gleiche für Jaeger-LeCoultre und wird in dieser glorreichen Uhr sicherlich in vollem Umfang demonstriert.

Duometre à Chronographe

Neu im Jahr 2013 in der Duomètre-Linie ist die neueste Ausgabe, Duomètre à Chronographe. Unserer Meinung nach ist dies mit Abstand einer der besten Chronographen, die derzeit auf der Welt hergestellt werden. Die Duomètre à Chronographe ist nicht nur äußerst schön, sondern steckt auch voller praktischer technischer Innovationen. Die Duomètre-Linie verfügt über das Dual Wing Calibre von Jaeger-LeCoultre mit zwei Federhäusern und zwei unabhängigen Gangreserveanzeigen. Beide Läufe verwenden das gleiche „Regulierungsorgan“ und beide werden mit der einzigen Krone aufgezogen. Beim ersten Lauf wird er im Uhrzeigersinn gedreht, beim zweiten gegen den Uhrzeigersinn. In diesem Fall dient das erste Federhaus dazu, die Hauptzeitanzeige der Uhr mit Strom zu versorgen. Das zweite Federhaus treibt die Chronographenfunktionen an; Stunden, Minuten, Sekunden und die Foudroyante (blinkende Sekunden). Diese Trennung der Fässer bedeutet, dass der Betrieb des Chronographen die Genauigkeit der Uhr in keiner Weise beeinträchtigt.

Die Foudroyante oder „springende Sekunde“ wurde erstmals im 19. Jahrhundert in Taschenuhren verwendet. Damals wurde sie direkt vom Sekundenrad einer Uhr aktiviert und konnte daher nicht angehalten werden, sondern zeigte einfach ihre Messung von Sekundenbruchteilen kontinuierlich an. Obwohl recht interessant anzuschauen, bot die kontinuierliche Messung – beispielsweise von einer Sechstelsekunde – nur wenig Praxistauglichkeit. Die Foudroyante gehört in einen Chronographen. Jaeger-LeCoultre hat der Duomètre à Chronographe nicht nur einen rücksetzbaren Foudroyante spendiert, sondern es ist ihnen auch gelungen, alle Chronographenzähler gleichzeitig über den Eindrücker zurückzusetzen.

Die Architektur des Uhrwerks ist großartig und wurde auf höchstem Niveau tadellos verarbeitet. Die Unruh ist relativ groß und schlägt mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, was sechs Halbschwingungen pro Sekunde entspricht (entsprechend der Zählung der Foudroyante). Auch der Besitzer wird die Freude haben, das Neusilber im Bewegungszeitalter mit der Zeit zu erleben. Das Zifferblatt der Duomètre à Chronographe 2013 weist Öffnungen bei 5 und 7 Uhr auf, die die entsprechend dezenten Gangreserveanzeigen beherbergen. Die Kombination aus gekörntem Finish, applizierten Ziffern und goldenen und blauen Akzenten ist absolut erhaben. Die Duomètre à Chronographe kommt dem perfekten Chronographen sehr nahe.


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