Wie sich Mutterschaft und Unfruchtbarkeit auf afrikanische Frauen auswirken

Nichts bereitet einer afrikanischen Frau mehr Freude als die Fähigkeit, Kinder zu haben. Die Kultur hat die Erwartung jeder Frau darin gefestigt, dass, sobald jemand heiratet; Das nächste ist die Schwangerschaft und die Geburt eines Babys. Das Scheitern dieses natürlichen Fortschreitens bringt so viel Angst, Scham und Verzweiflung für die Familie, aber viel mehr für die betroffene Frau.

Die Fähigkeit, Kinder zu haben, ist ein Geschenk Gottes, aber es fühlt sich eher wie ein Recht jeder afrikanischen Frau an. Es ist das ultimative Ziel jeder afrikanischen Ehe. Die Kultur missbilligt eine Frau, die in den ersten zwei Ehejahren nicht schwanger wird. Für die afrikanische Frau winkt der Duft der Mutterschaft am Altar, wenn sie diese Insel hinuntergeht oder die traditionelle Hochzeitszeremonie durchläuft. Jedes Anzeichen von Unfruchtbarkeit bringt so viel Druck mit sich.

Frauen wurden lächerlich gemacht; Sie wurden als Hexen gebrandmarkt, sie haben Geistermedien, Hexendoktoren und Glaubensheiler konsultiert, um den Fluch der Unfruchtbarkeit zu beseitigen. Viele Frauen sind daran gestorben, dass sie Zubereitungen aus unbekannten Zutaten, sowohl bitter als auch süß, eingenommen haben, um die Krankheit zu behandeln. Einige wurden dazu gebracht, sich in krokodilverseuchten Flüssen zu waschen und Gallonen Weihwasser zu schlucken, alles in der Hoffnung, die verstopften Eileiter zu reinigen.

Einige Männer nehmen eine scheinbare Verzögerung bei der Zeugung eines Sohnes, eines Erben des Familiennamens, nicht gut auf. Solche Männer haben unter dem Druck ihrer Familien und Verwandten ihre Frauen entweder direkt verlassen oder Zweitfrauen geheiratet oder noch schlimmer, nebenbei eine Konkubine unterhalten. Diese Konkubinen haben sich den Spitznamen „kleines Haus“ verdient. Diese kleinen Häuser zögern nicht, das benötigte Kind für diese Männer zu produzieren, in dem vollen Wissen, dass die Männer verheiratet sind. Damit scheint das Schicksal der Frau besiegelt zu sein, die sich nicht rechtzeitig fortpflanzen konnte. Sie muss sich damit abfinden, ihren Mann mit einer anderen Frau zu teilen und verliert ihren Platz des Respekts und eine Stimme im Haus.

Es ist ziemlich interessant festzustellen, dass sogar in biblischen Zeiten; Frauen, die unfruchtbar waren, wurden der gleichen Qual und Schande ausgesetzt wie die afrikanische Frau von heute. Ein Beispiel ist das von Abrahams Frau Sarah, die höchstwahrscheinlich unter dem Druck dazu überging, ihrer Magd Hagar einen Sohn für Abraham zu gebären. Hagar verspottete Sarah, aber glücklicherweise liebte Abraham sie trotzdem (Genesis 16:1-6). Auch Rahel, die Frau Jakobs, musste aufgrund ihrer Unfruchtbarkeit Jahre der Verzweiflung und Qual ertragen (Genesis 30:1). Sie erlebte, wie ihre Schwester und Mitfrau Jakob sechs Kinder zur Welt brachte, und auch die Konkubinen ihres Mannes hatten vier Kinder unter sich und sie hatte keine. Ihre Schwester verspottete sie und sie fühlte sich weniger als Frau. Ein drittes Beispiel ist das von Hannah, der Mutter von Samuel, die von der Gesellschaft und der zweiten Frau ihres Mannes, Penninah, beschämt und verspottet wurde. Sie wurde so gequält, dass sie tagelang nichts essen konnte (1 Samuel 1:2-8).

In allen drei oben zitierten biblischen Fällen brachten die Frauen, die zuvor als unfruchtbar verurteilt worden waren, auf Gottes Eingreifen schließlich Kinder zur Welt. Es ist ziemlich ernüchternd festzustellen, dass Gott einen Plan für jede der Frauen und die Kinder hatte, die sie später bekamen. Dies stützt die eingangs aufgestellte Behauptung, dass die Fähigkeit, Kinder zu bekommen, ein Geschenk Gottes ist. Zum Beispiel bekam Sarah im Alter von 90 Jahren ein Kind und das ist ein Wunder, da dies wissenschaftlich nicht passieren kann (Genesis 21:1-2). Rachel hatte ihre Unfruchtbarkeit rückgängig gemacht und sie bekam Joseph zu einer Zeit, als alle Hoffnung verloren war (1. Mose 30:22-24). Hannah hatte ihre Situation umgekehrt, nachdem sie Gott um ein Kind gebeten hatte (1. Samuel 1:20), und sie hatte es bekommen sechs weitere Kinder danach.

Daher ist es für Frauen, die sich am Ende von Unfruchtbarkeit und Scham befinden, notwendig, sich auf Gott zu stützen und darauf zu vertrauen, dass er auch ihre Situation umkehren kann. Anstatt die Sache selbst in die Hand zu nehmen, sollten sie auf Gott warten und darauf vertrauen, dass er ihre Situation umkehrt. Es ist auch wichtig, dass Ehemänner und Familien die unfruchtbare Frau unterstützen und erkennen, dass es nicht ihr Wille oder ihre Absicht ist, sondern der Wille Gottes, dass sie zu diesem Zeitpunkt unfruchtbar ist. Die Kultur muss überarbeitet werden, um die Natur und Situationen außerhalb der eigenen Kontrolle zu berücksichtigen.


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